Meinungen, Infos, Nachrichten rund um Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

Sind Sie interessiert an einem wöchentlichen Update per E-Mail? – Melden Sie sich hier an

TAKE OVER STATT GAME OVER – Exklusion und Empowerment von Weiblichen & nicht-binären Spieler*innen in der Gamingkultur, Nicole Grandt, Kerstin Schumann, KgKJH (Hrsg.)

Beschreibung (KgKJH e.V.)

»Alle Mädchen spielen Sims« und »Frauen gehören an den Herd« sind Aussagen, die nicht-männliche
Gamer*innen regelmäßig zu hören bekommen, wenn sie Videospiele spielen.
Geschlechterklischees und digitaler Wandel scheinen verknüpft. In dieser Veröffentlichung werden grundlegende Aspekte des Gender Digital Gap beleuchtet und beispielhaft anschaulich und ausführlich die Situation für Mädchen* innerhalb der Gamingszene dargestellt.
Dazu werden sowohl die Spielcharakter-Ebene als auch die Ebene der Spieler*innen analysiert: Wie werden die SpielCharaktere dargestellt und wie werden Spieler*innen innerhalb der Games, aber auch in der dazugehörigen Szene wahrgenommen?

Die Autorinnen* schaffen Transparenz für sexistisches Verhalten und diskriminierende Strukturen und
ordnen diese soziologisch in bestehende gesellschaftliche Kontexte ein. Sie thematisieren, wie nichtmännliche Spieler*innen aus Gaming-Räumen verdrängt werden und wie sie sich diese wieder zurückerobern, aber auch eigene (Schutz-)Räume schaffen.

Daraus ergeben sich praktische Impulse und Vorschläge für die Kinder- und Jugendhilfe: Denn auch
Fachkräfte spielen eine entscheidende Rolle für das Empowerment und den Schutz von Mädchen*
sowie beim Aufbrechen von Geschlechterrollen in der digitalen Welt.

Link: 

Weitere Informationen zur Publikation können dem Flyer des KgKJH e.V. entnommen werden.

https://www.geschlechtergerechtejugendhilfe.de/wp-content/uploads/2021/06/Buch-Homepage.pdf