Neuigkeiten und Wissenswertes zum Thema Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

Pudelko, T. (2021) Schulsozialarbeit in Zeiten von Corona – Ergebnisse einer Fachkräftebefragung

Beschreibung (Urheber)

Durch die Schulschließungen im Rahmen der Eindämmungsaktivitäten der Corona-Pandemie ist auch die Schulsozialarbeit von diesen Einschränkungen stark betroffen.

Solche einschneidenden, von außen sehr plötzlich Wirkung entfaltende, Ereignisse wie die Corona-Pandemie, bringen Subsysteme wie die Schulsozialarbeit in Bedrängnis, denn sie kann in ihrem angestammten Wirkungsfeld nun nicht mehr wie gewohnt agieren. Es bestehen aber akute Handlungsnotwendigkeiten.

Mit dem weitgehenden Wegfall der Präsenz der Fachkräfte der Schulsozialarbeit in den Schulen, ist auch die Möglichkeit der niedrigschwelligen direkten gegenseitigen Ansprache weggefallen.

Schulsozialarbeit ist jedoch auf die Möglichkeit des direkten und kontinuierlichen Kontaktes mit Schüler:inne:n, Lehrkräften und Erziehungsberechtigten angewiesen. Durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie sind diese ggf. unterbrochen.

Angenommen wird, dass die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen erheblichen Einfluss auf die Handlungsfähigkeit der Schulsozialarbeit haben. Da der Kern des Handelns von Fachkräften der Schulsozialarbeit in direkter Interaktion mit Schüler:inne:n, Lehrkräften und Erziehungsberechtigten begründet ist, fällt diese Arbeitsvoraussetzung durch die pandemiebedingten Einschränkungen in Gänze weg. Ob eine solch kommunikativ gegründete Arbeit auch durch andere Kommunikationswege realisiert werden kann, und ob, und wenn ja, welche Änderungen so induziert werden, ist Forschungsgegenstand.

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Link: 

Weiter zum Ergebnis der Fachkräftebefragung auf socialnet
https://www.socialnet.de/materialien/29220.php

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