Neuigkeiten und Wissenswertes zum Thema Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

Call for Contribution: “Soziale Arbeit und gesellschaftliche Transformation zwischen Exklusion und Inklusion” | iu – Internationale Hochschule [DIGITAL]

Beschreibung (iu – Internationale Hochschule)

Soziale Transformationsprozesse wie kultureller Wandel und Digitalisierung verändern tiefgreifend auf Mikro-, Meso- und Makroebene Lebenswelten und gesellschaftliche Praktiken. Durch diese sozialen Transformationsprozesse werden performativ Exklusionen produziert – beispielsweise durch die Erhöhung struktureller Arbeitslosigkeit – aber auch Inklusionspotenziale freigelegt – beispielsweise durch digitale Emanzipation/e-Participation.

Diese Veränderungen stellen auch Herausforderungen an die Theorie und Praxis Sozialer Arbeit. Eine Aufgabe der Sozialen Arbeit besteht darin, sich mit dem gesellschaftlichen Wandel auseinanderzusetzen und die damit verbundenen Exklusionsdynamiken sowie Inklusionspotenziale aus der Perspektive sozialpädagogischer Theorie und Praxis zu analysieren.

Diese Analysen sind weit über die Soziale Arbeit hinaus relevant: So ist Soziale Arbeit mehr als nur eine angewandte Wissenschaft. Als eine Form ethischer Praxis bietet Soziale Arbeit die Möglichkeit, in Zeiten aufkommender Nationalismen, kollektiver Krisenerfahrungen und erodierender zivilgesellschaftlicher Solidarität, alternative soziale Praktiken in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu erproben, zu reflektieren und in breitere gesellschaftliche Kontexte zu stellen. Die Online–Tagung, die von Professor*innen der Sozialen Arbeit mehrerer Standorte der IU Internationale Hochschule organisiert wird, bietet ein Forum, sich reflektiert mit den verschiedenen Aspekten sozialer Transformationsprozesse auseinanderzusetzen. Wir laden Sie ganz herzlich ein, diese und andere Aspekte im Rahmen der Online–Tagung zu diskutieren.

Bislang sind ausschließlich Beiträge von Wissenschaftler*innen eingereicht worden. Die inhaltlichen Vorschläge erstrecken sich über den gesamten thematischen Horizont der Online–Tagung. Interessensschwerpunkte entzünden sich etwa an den Begriffen „Digitalisierung“, „Gender“ und „Corona-Krise“.

An dieser Stelle rufen wir ausdrücklich auch Kolleg*innen aus der Praxis der Sozialen Arbeit auf, ihre Beobachtungen, Fragestellungen, Überlegungen zu diesen Themen sowie zu Konsequenzen gesamtgesellschaftlicher Veränderungen für die Soziale Arbeit einzubringen! Unser Ziel ist es, der berufspraktischen Ausrichtung des Sozialarbeitsstudiums, für die die IU steht, auch mit dieser Veranstaltung gerecht zu werden. Dazu soll der Dialog von Hochschule und Praxis gefördert, praxisrelevante Fragestellungen für die Forschung besser erkannt und das Zusammenspiel von Praxis und Wissenschaft weiter vorangebracht werden.

Außerdem laden wir ausdrücklich Studierende sowie Absolvent*innen ein, sich in die Online–Tagung einzubringen und beispielsweise Überlegungen aus aktuellen oder fertigen Abschlussarbeiten zu referieren!

Kürzere Beiträge sind ebenso willkommen wie längere Vorträge. Hierfür gibt es drei verschiedene Formate:

  • Kurzvorträge (ca. 8 Min.): Kurzvorträge sollen einen Impuls zu gemeinsamen Diskussionen geben. Es ist angedacht, dass in einem Slot von 75 Min. drei Kurzvorträge gehalten und anschließend gemeinsam die Thematiken diskutiert werden.

  • Vorträge (ca. 20. Min): Vorträge stellen Fragestellungen ausführlicher dar. Es ist angedacht, dass in einem Slot von 75 Min. zwei Vorträge gehalten und anschließend gemeinsam die Thematiken diskutiert werden.

  • Workshops: In Workshops werden diskursiv und unter Anleitung Themen praxisorientiert behandelt.
  • Außerdem sind Räume und Zeiten für kollegialen Austausch und Vernetzungen vorgesehen.

    Mögliche Themen für Beiträge sind:

  • Digitalisierung und Sozialarbeit
  • Die Transformation des Wohlfahrtsstaates, Sozialmanagement und Sozialpolitik
  • Möglichkeiten und Grenzen inklusiver Sozialer Arbeit
  • Machtanalysen im Kontext Sozialer Arbeit
  • Politische Bildung und Soziale Arbeit
  • Vergleich der Erfahrungen, Tendenzen, Methoden und Theorie mehrerer Länder und Regionen im Bereich Sozialer Arbeit
  • Alternde Gesellschaften, Inklusion und psychische Gesundheit im Kontext der Sozialen Arbeit.
  • Diversität, Intersektionalität und Gender im Kontext Sozialer Arbeit
  • Räume und Orte Sozialer Arbeit
  • Soziale Arbeit im Quartier
  • Qualitätsmanagement und Soziale Arbeit Ethik und praktische Utopie Sozialer Arbeit
  • Corona-Pandemie und Soziale Arbeit

 

Bitte senden Sie das Thema Ihres Beitrags, das geplante Format und eine kurze Zusammenfassung (Abstract, maximal 300 Wörter) bis zum 31. August 2021 an: katrin.sen@iu.org 

Anmeldung und Rückfragen:

Alle obenstehenden Informationen können Sie im beigefügten Call for Contribution Paper nachlesen
https://makeitsocial.net/wp-content/uploads/2021/05/CfC_Soziale-Arbeit-und-gesellschaftliche-Transformation-zwischen-Exklusion-und-Inklusion-20.-November-2021.pdf

Scheduled Vernetzung, Fort- und Weiterbildung a

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